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Gewalt, Konflikt und Krise - Herausfordernde Situationen in der psychiatrischen Arbeit


Ziele und Inhalte der Veranstaltung:
Akute psychiatrische Erkrankungen stellen für die Betroffenen existenzielle und bedrohliche Erfahrungen dar. Aufgrund der akuten Symptomatik wie Wahn und Wahrnehmungsstörungen können selbst- und fremdgefährdende Verhaltensweisen auftreten, die eine professionelle Deeskalation erforderlich machen. Bei der Entstehung von Gewalt- und Konfliktsituationen spielen, neben der Symptomatik, Faktoren wie z. B. die Art der Unterbringung oder das Stationsmilieu eine herausragende Rolle. Während psychisch kranke Menschen die Erkrankung existenziell bedrohlich wahrnehmen, erleben Mitarbeitende im psychiatrischen Arbeitsfeld die fremd- und eigengefährdenden Verhaltensweisen der Betroffenen als sehr bedrohlich und ängstigend. Dennoch kommt es darauf an, gerade in diesen Ausnahmesituationen ruhig und handlungsfähig zu bleiben.
- Entstehung von fremd- und eigengefährdenden Verhaltensweisen
- Erklärungsmodelle für Gewalt
- Umgang mit Selbstverletzung und Suizidalität
- Krisengesprächsführung
- Milieutherapeutische Ansätze zur Reduktion von Gewalt
- Vorstellung Safewards-Modell

Veranstaltung Nr.: 22FL0126

Zielgruppe:
Pflegende, Ärzte, Psychologen, Therapeuten, Sozialarbeiter & Pädagogen

Termine:

Montag, 28.11.2022 bis Dienstag, 29.11.2022, 09:00 - 18:00 Uhr

Ort:
Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Haus Westerwald, Tagungsraum
Vulkanstraße 58, 56626 Andernach

Teilnehmerzahl:
max. 14

Dozenten:
Dipl.-oec.-troph. Melitta Hofer
M. A. Björn Daum

Gebühr:
576,00 € zzgl. 7 % MwSt. (inkl. Verpflegung)

Hinweise:
Die Akkreditierung der Veranstaltung ist bei der BÄK und der RbP-Registrierung beruflich Pflegender GmbH beantragt.


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